Viridescence


Rollenspiel

KAPITEL 2:
Die gerade erst zusammengeschlossene Truppe begibt sich nach einer erfolgreichen Jagd auf eine nahe Hügelkuppe um sich dort auszuruhen. Doch der Wind trägt erneut den Geruch eines weiteren Wolfes heran.

JAHRESZEIT: Frühling - mild und windig
TAGESZEIT: früher Abend


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Das Team
Informationen

MITGLIEDERANZAHL:
Insgesamt besteht das Rudel aus 6 Wölfen, darunter befinden sich 2 Fähen und 4 Rüden. Zur Zeit sind keine Welpen vertreten.


NEUIGKEITEN:
Es finden gerade keine Umfragen statt.
Ansonsten gibt es keine News.


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 Nemélios

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Nemélios
09.09.15 20:41

Alter : 4 Jahre
Geschlecht : männlich
Andere Charaktere : Taréy









NAME
„Meine Eltern haben mich Nemélios genannt. Die Bedeutung dessen kenne ich nicht, doch mit Sicherheit hat es etwas mit meiner 'Krankheit' zu tun. Denn schon als Welpe, noch vor dem Alter, in dem sich herausstellt, welche Welpen überleben und welche nicht, hatte ich diese Aussetzer, die mich bewegungsunfähig machen. Seitdem Abey und Inyan dies wissen, haben sie mich anders behandelt als die anderen, haben mich ausgeschlossen.“


ZITAT
„Der Augenblick ist jenes Zweideutige, darin Zeit und Ewigkeit einander berühren.“


GESCHLECHT
„Trotz meiner schlanken, zierlichen Figur bin ich wohl allein schon vom Geruch als männlich zu erkennen. Wer mich dann noch genauer betrachtet, wird ziemlich schnell erkennen, welches Geschlecht ich habe.“


RASSE
„Ich würde zu den Timberwölfen zählen, sprach meine Mutter, doch wäre ich trotz dieser Tatsache eine Schande für das ganze Rudel. Zu nichts zu gebrauchen, ein Wolf, der nicht mal alleine jagen kann. Sie war - ist, wie auch immer - wohl sehr verletzt, dass ausgerechnet einer ihrer drei überlebenden Welpen eine Krankheit hat, die ihn daran hinderte einmal in die Rolle eines stolzen, wichtigen Kriegers zu schlüpfen.
Nach ihren Worten habe ich allerdings beschlossen, ihr zu zeigen, dass sehr wohl Stärke in mir steckt. Zwar keine körperliche, wie sie und viele anderen es gerne hätten, doch geistig war ich einer der Besten. Doch wollte dies nur leider niemand wahrhaben. Immer noch stand mir meine Krankheit wie ein unüberwindbarer Abgrund im Weg.“


ALTER
Mittlerweile bist du uns schon vier Jahre ein Klotz am Bein. So würden es wohl viele meiner früheren Rudelgefährten ausdrücken. Und jeden Winter, wenn meine Laune sowieso schon getrübt ist vor Kälte, schafft mir das Wissen, dass ich ohne ein Rudel im Winter überhaupt nichts zu essen hätte, noch mehr Sorgen. Und jedes Jahr nimmt der Druck, der auf mir lastet, noch weiter zu. Doch mit diesem Druck steigt auch mein Ehrgeiz, der mich dazu drängt noch mehr zu geben, nicht nachzulassen.“


LEBENSZIEL
„Manchmal kommen mir Gedanken wie jene, dass ich allen nur eine Last bin, niemand etwas mit mir anfangen kann. Immerhin kann ich mich nicht mal richtig selbst versorgen, bin ohne Zweifel vollkommen abhängig von anderen. Doch diese Abhängigkeit stört mich nicht so stark wie das Wissen, dass mich alle immer nur als 'der Wolf, der sich durchfüttern lässt' oder 'derjenige, der nichts zur Gemeinschaft beiträgt' reduzieren. Sie sehen mich nicht so, wie sie es sollten, bemerken die Bemühungen nicht, die ich schon mein ganzes Leben vollbringe.
Folglich suche ich die Anerkennung anderer, strebe nach dem Respekt, von dem ich weiß, dass ich ihn verdiene, den aber keiner mir zuzugestehen scheint.“






AUSSEHEN
„Der erste Eindruck, wenn man mich betrachtet, ist immer der gleiche: schmächtig. Ich hätte wohl schon vor einiger Zeit sterben sollen, so scheint es. Wie ich den ersten Winter meines Lebens überstanden habe, ist mir bis heute noch nicht klar. Anscheinend habe ich einen recht widerstandsfähigen Körper.
Zum Glück hab ich langes und vor allem dichtes Fell, das meiner abgemagerten Statur zumindest etwas mehr Größe verleiht. Die Unterwolle hat einen hellen, cremefarbenen Ton, während das Deckhaar an manchen Stellen orange- oder rotbraun, an anderen, wie beispielsweise dem Rücken, dunkelbraun gefärbt ist. Doch trotzdem bleibt die Tatsache, dass mein Körper nicht für sportliche Aktivitäten geschaffen ist. Dieser Umstand wirkt sehr seltsam bei einem Wolf, der doch nur überleben kann, weil er jagt und tierische Nahrung zu sich nimmt, aber genau so ist es nun mal. Auf längere Sicht hin könnte ich wohl nicht alleine leben und bin doch froh, dass das Rudel für mich sorgt, gesorgt hat ...“


FELL
„Die Farbe meines Fells ist eine Mischung aus dunkelbraun bis orangebraun und cremefarben, wobei der Rücken vorwiegend dunkel ist und Bauch und Beine gänzlich hell sind. Außerdem hat es eine beachtenswerte Dicke, die meinen dürren Körper zumindest ein klein wenig normaler wirken lässt, obwohl auch so immer noch jeder sehen kann, dass ich untergewichtig bin.“


AUGENFARBE
„Ein Honiggelb würde ich jetzt sagen, da meine Augen eigentlich eher weniger bernsteinfarben, als eben der Farbe von Honig entsprechen.“


GRÖSSE
„Schätzungsweise würde ich jetzt sagen, dass meine Schulterhöhe 75 cm betragen könnte. Allerdings bin ich mir bei dieser Angabe nicht wirklich sicher, es könnten auch ein oder zwei Zentimeter mehr oder weniger sein. Sehr wohl sagen kann ich allerdings, dass ich, zumindest in meinem Rudel, nicht groß war, eher besonders klein. Denn beinahe jeder in meinem Rudel erreicht mindestens eine Schulterhöhe von 80 cm.“


GEWICHT
„Mein ohnehin schon dürrer Körper ist noch weiter abgemagert, seit ich das Rudel zwangsweise verlassen musste. Kein Wunder, ich habe mich immerhin längere Zeit nur von Aas, Kleintieren und Wurzeln ernährt, wobei ich zugeben muss, dass letzteres wirklich nicht besonders lecker schmeckt. Auch als ich noch ordentlich gegessen habe war ich extrem dünn. Von den anfänglichen 40 kg sind jetzt vielleicht noch 35 kg übrig.“


MERKMALE
Mehrere Narben bedecken meinen Körper. Einige besser unter dem dichten Fell versteckt als andere. Sie stammen von Rudelmitgliedern die mir in kalten, nahrungsarmen Wintern auch noch die letzte spärliche Beute, die ich abbekam um gerade noch zu überleben, abjagen wollten. Oftmals verlor ich diesen Kampf und musste mir, trotz Krankheit, mit viel Geduld und Glück selbst Kleintiere erlegen. Diese beiden Winter, die besonders kalt waren, habe ich als Überlebenskampf in Erinnerung behalten. Beinahe hätte mich der Hunger dahingerafft.
Doch ansonsten hat mein Körper keine Auffälligkeiten.“


GESUNDHEIT
„Irgendwas scheint mit meinem Körper nicht ganz zu stimmen. Immer wieder werde ich plötzlich bewegungsunfähig. Diese 'Aussetzer' wirken sich vor allem auf meine Jagdfertigkeiten aus. Immer wieder geschieht es, dass mein Körper im vollen Galopp streikt und ich Bekanntschaft mit dem Erdboden schließen muss. Mittlerweile kennen er und ich uns übrigens schon ziemlich gut, danke der Nachfrage.
Ich bin aber auf jeden Fall erstaunt, dass ich unter all diesen Umständen, unter denen ich gelebt habe, noch unter den Lebenden weile. Das Schicksal meint es gut mit mir - ein zugegebenermaßen verhältnismäßig kleiner Trost.
Ansonsten habe ich allerdings keine Beschwerden zu bemängeln. Außer, dass meine Muskeln nicht die stärksten sind, dass mein Körper schwach und ausgehungert ist und ich deswegen eben weder gut im Kämpfen noch in allen anderen Dingen bin, die viel Bewegung und Kraft erfordern. Aber es scheint mir, als hätte ich einen recht zähen Körper, denn all die Wunden, die mir zugefügt wurden, heilten ohne Schwierigkeiten. Und auch in den kalten Wintern, als einige starke Krieger des Rudels von Krankheiten heimgesucht wurden, blieb ich verschont.“







VERHALTEN
„Ich soll also meinen Charakter beschreiben. Ich neige nicht zu Selbstlob, also dürften meine Worte der Wahrheit sehr nahe kommen. Ich bin der Meinung, dass mein Charakter sehr wohl zu etwas zu gebrauchen ist. Bis jetzt hat an ihm zumindest noch niemand etwas auszusetzen gehabt - doch dies könnte auch daran liegen, dass mich eigentlich jeder weitestgehend ignoriert hat. Dies hat dazu geführt, dass ich zu Selbstgesprächen neige. Niemand wollte sich mit mir beschäftigen, also habe ich angefangen mit mir selbst zu sprechen. Es mag komisch wirken, nicht normal, doch wer kann schon behaupten, dass ich normal wäre?
Doch ich kann wohl zu Recht sagen, dass ich einen ausgezeichneten Wortschatz besitze, war das Reden doch das Einzige, in dem ich mich üben konnte. Doch habe ich auch Schwachstellen im Sprechen. Nämlich die, dass ich nach Gesprochenem oftmals keine schlagfertige Antwort parat habe, ich brauche immer etwas Zeit, um zu überlegen, was genau ich jetzt eigentlich sagen will. Da ich keinen Unsinn erzählen möchte, wähle ich meine Worte immer sehr bedacht aus und überlege stets, ob diese auch der Wahrheit entsprechen. Aus diesem Satz lässt sich schließen, dass ich Lügen, seien es auch nur kleine Unwahrheiten, nicht leiden kann und auch niemals selbst von mir geben würde.
Was ich außerdem auch nicht gerne sehe, sind Faulheit und Übersensibilität. Ich selbst musste hart für jede kleine Errungenschaft in meinem Leben arbeiten, härter als alle anderen in meinem Rudel - und dennoch habe ich nichts erreicht - und musste Beleidigungen und Beschimpfungen über mich ergehen lassen. Ich habe also kein Verständnis für Wölfe, deren Selbstbeherrschung kleiner ist als meine und die sich durch solche Kleinigkeiten schnell reizen lassen.
Noch etwas, das ich nicht mag, ist vorschnelles Urteilen.

Zu frühe Urteile sind Vorurteile, aus denen der Irrtum emporsteigt wie der Nebel aus dem Meere.

Man kann sie zwar widerlegen, doch oft werden sie zu Vorurteilen, die verhindern, dass man den Wolf, den man vor sich hat, als Ganzes sieht, nicht nur auf ein Merkmal fixiert ist. Ich selbst hatte durch Vorurteile nie die Chance, den anderen zu zeigen, was in mir steckt. Dass ich nicht so nutzlos bin, wie sie denken. Seit ich ein Jungwolf bin, suche ich nach Akzeptanz, die Wölfe, die ich kennengelernt habe, sind zu ignorant, um das überhaupt zu bemerken. Es ist nicht leicht zu wissen, zu akzeptieren, dass man seinem Rudel nicht helfen kann für Nahrung oder Schutz zu sorgen, doch noch viel schwerer ist es einzusehen, dass sich an der jetzigen Situation nie etwas ändern wird, dass man als nutzlos angesehen wird, egal wie sehr man sich bemühen mag. Ist es da verwunderlich, dass ich eine starke Feindseligkeit gegenüber anderen Wölfen entwickelt, mit der Zeit auch nicht mehr versucht habe, den anderen verständlich zu machen, wie ich selbst fühle? Mittlerweile ist mir auch noch das letzte Bisschen Vertrauen für andere Wölfe abhanden gekommen, fortgewaschen von den unzähligen Tränen, die ich schon vergossen habe. Generell weine ich nicht in der Öffentlichkeit, ziehe mich stets zurück, wenn mich eine Welle der Unzufriedenheit überspült. Doch Tränen sind nichts Schlechtes, finde ich. Wenn ich mich wieder beruhigt habe, kann ich Kraft dadurch sammeln, dass ich mich über mich selbst ärgere, dass es erbärmlich ist, Tränen an Dinge zu verschwenden, die nicht geändert werden können. Doch vielleicht können sie es ja doch?
Was allerdings mit Sicherheit nicht geändert oder beeinflusst werden kann, ist mein Charakter. Zu Recht kann ich ihn als ziemlich stark definieren, lasse ich mich doch niemals einfach zu etwas überreden, das nicht meinem Ziel entspricht. Meine Meinung und Werte lassen sich nicht von anderen dirigieren oder formen. Und das ist auch gut so.“


STÄRKEN
~ da körperlich nicht fit, kann er gut reden
~ gehobene Ausdrucksweise
~ kämpft verbissen für seine Ziele
~ wissbegierig
~ körperlich widerstandsfähig


SCHWÄCHEN
~ körperlich nicht fähig zu jagen
~ die 'Aussetzer', die seinen Körper oft lahmlegen
~ prinzipiell gegenüber allen aggressiv und feindselig
~ hat diese Feindseligkeit bis jetzt noch nie abgelegt
~ von anderen abhängig um auf Dauer überleben zu können
~ kein Verständnis und Mitleid für weniger willensstarke Wölfen


VORLIEBEN
~ das Leben wertschätzen
~ Neues erfahren
~ praktisch denken
~ Orte, an denen man nachdenken kann
~ Träume; da er nur in diesen auch körperlich frei sein kann


ABNEIGUNGEN
~ Lügen, Zorn, Beschimpfungen und alles damit zusammenhängende
~ vorschnelles Urteilen
~ Ablehnung gegenüber Lebewesen die anders sind, als sie sollten
~ Versprechen; da diese oftmals nicht eingehalten werden
~ Faulheit anderer; da er immer hart arbeiten musste um nicht ganz ignoriert zu werden


ÄNGSTE
„Mit eigener Kraft habe ich es geschafft, diese vier langen Jahre zu überleben. Oftmals wurde es mir schwer gemacht, manchmal sogar noch schwerer. Doch habe ich mich deswegen noch nicht unterkriegen lassen. Ich machte weiter, bewies Ehrgeiz und Durchhaltevermögen und habe auch nicht vor dies jemals weniger zur Schau zu stellen.
Eine meiner Ängste ist es allerdings, mit mehr schlechten als guten Erinnerungen an mein Leben zu sterben. Ich fände es schade, wenn mein Leben nur durch meine Kindheit geprägt werden würde. Wäre für mich jetzt der Zeitpunkt gekommen, an dem ich sterben sollte, ich würde mich mit aller Kraft dagegen wehren. Manche Wölfe, die solch schreckliches erlebt haben wie ich, haben den Willen zu leben verloren, doch nicht ich.
Außerdem möchte ich akzeptiert werden, möchte den Schleier, der auf der Wahrnehmung der anderen liegt, zerreißen, auf dass sie endlich bemerken, dass ich nicht nutzlos bin!
Ich fürchte nicht den Tod selbst, sondern die Erinnerungen an mich, die zurückbleiben. Ich wünsche mir, dass man mich endlich als den Wolf sieht, der ich nun mal bin. Jemand, der sich bemüht, sich in die Gruppe einzufügen, der es immer und immer wieder versucht, nicht aufgibt, auch wenn noch so wenig Chance auf Erfolg besteht. Jemand, der Strategien entwickeln kann, dem nur niemals Beachtung geschenkt wurde. Jemand, der sich insgeheim in den tiefsten Tiefen seiner Seele trotzdem dem Ende nahe fühlt, da er niemals auch nur einen winzigen Hauch von Anerkennung oder Beachtung abbekam.“







HERKUNFT
„Mein Heimatort war das Festland, doch bin ich von dort geflohen - allerdings nicht ganz freiwillig. Der Grund dürfte auf der Hand liegen. Was macht man mit einem nutzlosen Wolf, der wahrscheinlich sowieso bald stirbt und in kalten Wintern nur das spärliche Futter verbraucht? Genau, man verstößt ihn und überlässt ihn sich selbst, egal, ob die Folge dessen ein schneller Tod durch fremde Wölfe, gegen die er sich nicht verteidigen kann, oder ein langsamer Hungertod ist.“


ELTERN
„Ihre Namen sind Abey und Inyan. Viel zu ihnen sagen möchte ich nicht, zu viele und vor allem zu schmerzvolle Erinnerungen bringen diese beiden mit sich. Sie brachten mir nur das Minimum an Liebe entgegen, haben mich im Grunde verabscheut, da ich anders war als die anderen. Sie konnten mich nicht so akzeptieren, wie ich nun mal war, mit meiner körperlichen Beeinträchtigung. Beide waren sie perfektionistisch, wollten alles so haben, wie es ihren Wünschen entsprach. Vor allem meine Mutter hat es sichtlich getroffen, dass ich nicht so war, wie sie es gerne gehabt hätte, mein Vater hatte weniger mit mir zu tun. Doch er war der einzige erwachsene Wolf, der mich nicht zutiefst verabscheute. Zumindest besaß er so viel Vaterliebe, dass er mir überlebenswichtige Nahrung zusicherte.
Dass auch noch die meisten meiner Geschwister gestorben sind und nur Vaivé, Shahály und ich, der Abey doch keinen Ruhm bringen konnte, übrig blieben, hat meine Mutter nicht ertragen. Sie konnte nicht damit umgehen, dass ihr einiger Sohn, der eine bedeutende Rolle im Rudel übernehmen hätte können, eine Krankheit besaß, die ihn für sie nutzlos machte.
Normalerweise hat sie es bei jedem, der ihr nicht so, wie er war, passte, mit geschicktem Reden geschafft, ihn nach und nach so zu beeinflussen, dass er zu einem besseren Wolf wurde.
Nur mich konnte sie nicht ändern. Ich hatte keine Charaktereigenschaften, die ihr nicht gefiel, mein Körper war es, den sie erbärmlich fand. Doch dagegen ließ sich nicht viel unternehmen.
Ihr seht also, dass es verständlich ist, wenn ich - vor allem über meine Mutter - nicht im Positiven über meine Eltern spreche.“


WURFGESCHWISTER
„Anfangs hatte ich 7 Geschwister, doch nicht alle überlebten. Am Ende blieben nur noch zwei weitere und ich übrig, die das erste Lebensjahr überlebten. Diese beiden heißen Vaivé und Shahály, beides Fähen, und waren die einzigen, die mich zumindest geringfügig mochten. Obwohl auch sie Schwierigkeiten hatten, zu akzeptieren, dass ich vom Rudel halbwegs versorgt wurde, ohne selbst etwas dafür tun zu müssen.“


LEBENSGEFÄHRTE
„Bis jetzt hatte ich noch niemanden. Wer will schon einen Rüden, der nicht mal jagen kann? Ich hatte auch noch nie das Bedürfnis nach so jemandem. Doch mit der Zeit gefiel mir der Gedanke immer besser irgendwann man jemanden an meiner Seite zu haben, mit dem ich einfach offen reden konnte. Aber ob es wohl jemanden gibt, der für mich sorgt und mich annimmt wie ich bin?“

NACHWUCHS
„Ich habe noch keine Welpen, aber da ich auch noch keine Partnerin hatte, erübrigt sich diese Frage eigentlich. Ich weiß auch nicht, ob ich überhaupt Welpen haben will, immerhin möchte ich nicht, dass auch sie diese 'Aussetzer' haben.“


SCHLIMMSTES EREIGNIS
„Am Schlimmsten von all diesen Sachen fand ich nicht die Verbannung, auch nicht die Unterdrückung, sondern die Tatsache, dass mein ganzes Rudel aus eigennützigen Vierbeinern besteht, die mich hätten verhungern lassen, wäre noch einmal ein so nahrungsarmer Winter über das Land hereingebrochen.“







ERREICHBARKEIT
Skype
lara1234567893

Email
wolf.lunarek@gmail.com


HAUPTACCOUNT
Taréy


INAKTIVITÄT
wird bei Bedarf geklärt


BILDNACHWEIS
Ole (Luneburger Heide); Dawnthieves



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